Karawane semitischer Musiker, Aquarell und Aquarellstift auf Bütten, 34cm x 48cm, Faro Portugal 1996
Die ursprüngliche Skizze hatte ich auf meinen Reisen zwischen 1979 und 1982 gemacht. In dieser Zeit war ich häufiger in Portugal. Ich hatte eine Speisekarte von einem Jazz-Club Bierkeller in Lissabon geschenkt bekommen.
Solche interessanten Orte gab es in den 70igern und 80igern ziemlich häufig in der Stadt, ein Treffpunkt für alle Welt und für Künstler. Die transparenten Plastiktaschen entleerte ich von ihren Speise- und Getränkekarten und füllte sie mit interessanten Papieren, die ich im Laufe meiner Reise bemalte. Heute besitze ich keine mehr. Sie waren begehrte Objekte, jedenfalls konnte ich einige verkaufen. Insgesamt schaffte ich 26 dieser oft noch mit Lederdeckeln ausgestalteten Menukarten. Die beiden schönsten Karten wurden mir bei einem Überfall Nähe Malaga in Spanien gestohlen, samt meines Gepäcks, Papiere und natürlich Geld. Die letzten holte sich der Rhein bei Hochwasser in Köln viele Jahre später. Vielleicht lag es daran, dass die gastronomische „Kartenschenkung“ des öffteren nicht vom Besitzer und Eigentümer derselben gemacht wurden, sondern von einer seiner Serviererinnen. Sie wurden mir heimlich zugesteckt und ich nahm dankend (das Karma) an.
Aus Erinnerung an diese Menukarten und den verlorenen Bildern malte ich manches später nochmal, als ich mich 14 Jahre später einige Tage in Faro aufhielt und Sehnsucht an mein unbeschwertes „Hand in den Mund Leben“ von damals bekam.
Etwas, was für mich in jungen Jahren das normalste der Welt war, Musiker aus aller Welt zu treffen und zu hören, fehlte mir und es fiel mir in Faro zum ersten mal auf. Auch heute vermisse ich es um so mehr. Auf meinen heutigen Wegen treffe ich nur selten spontan auf echte Musiker. Damals, Anfang der 80iger habe ich tatsächlich oft erstklassige Musiker in Parks, städtischen Plätzen, Höfen, Villas und eigentlich überall getroffen, wie auch eine nordafrikanische Gruppe, die spontan in einem dieser Lissabon Bierkeller eine phantastische Performance mit wahrscheinlich selbst entworfenen Instrumenten dar boten und mich zu dieser Skizze inspiriert hatten.
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Haben Sie es schon bemerkt? Nichts wird wirklich besser. Sie haben es tatsächlich noch nicht bemerkt, Schwarzmalerei, Verschwörungstheoretiker und Populisten, diese Ausdrücke liegen immer ganz nah, wenn irgendjemand auch nur Fragen nach Faktischem stellt, die den status quo, ob politisch, sozial, oder was auch immer, von Mainstream-Erkenntnisse und Glaubensbekenntnissen ins Wanken bringen könnten.
Slam-fishing nach Bildern im Internet zum Thema NWO.NWO ist die Abkürzung für „Neue Weltordnung“ und meint etwas, was sich die Superreichen und die Mächtigen dieser Erde ausgedacht haben, oder haben könnten, was mit uns und allem anderen und mit dieser Erde geschehen soll.
Ende Mai 2017, lange hatte ich von ihr nichts mehr gehört, denke ich daran sie zu besuchen. Erst will ich anrufen, bald 2 Jahre haben wir uns nicht mehr gesehen, doch dann schreibe ich ihren Namen unwillkürlich in die Suchmaschine und wundere mich über den ersten Treffer.
Buchladen, Meckenheim 2018, Acryllack auf rahmenaufgezogenen Rohkarton, Epoxydharz versiegelt, 70 cm x 50 cm
Es war ein gutes Leben, eine interessante Zeit, die sich mit der Suche nach einem Praktikumsplatz langsam der mittleren Reife und damit ihrem Ende näherte.
Slam ist ein angloamerikanisches Wort für Turnier, Duell, Schlacht. Bekannt wurde der Begriff im deutschsprachigen Raum erst mit dem Tennistunier Grand Slam…
Mein Vater hatte vor unserer Geburt in der höchsten Liga gespielt und da war es jetzt nun wirklich keine Glanzleistung gegen Lokalmatadore aus der Provinz zu gewinnen. Dennoch hatte es dem Architekten immer allergrößte Freude bereitet, seinen Gegnern, meist Doktoren, Managern, oder Geschäftsführern, ihre Grenzen aufzuzeigen.
Klötze am Strand, aufbereitetes Digitalfoto von Wellenbrecherklötzen, Gallizien 2023
Unverhofft an einem Strandabschnitt an der gallizischen Küste gefunden…
midlife, Mischtechnik auf Leinwand, 120cm x 40cm, Köln 2006
…Auch die Midlife-Sequenz ist kein abrupter act, sondern wohl eher eine Phase, ein zeitlich diffus begrenzter Lebensabschnitt, der zum Ende hin in jedem Fall eine Veränderung einläutet, vielleicht sogar eine dem Alter und der geistigen Entwicklung angepasste Verbesserung mit sich bringt. Die Aufgabe, der man eigentlich intuitiv folgt, ist es, das Gute zu bewahren und den Rest der Vergessenheit zu überlassen.
Klötze, Aquarell auf Bütten, 40cm x 40cm, Zülpich 2004
Klötze aus „Grauer Vorzeit“, die ersten Baumaterialien mit denen kleine Menschen der westlichen Zivilisationen ihre Räumlichkeiten gestalteten. Es ist wohl richtig dies in die Vergangenheitsform zu rücken, denn in den heutigen Kinderzimmern wird damit kaum noch gespielt.